Gehe, dann geht's Dir gut.

Jeder Schritt ist ein Schritt zu Dir.

Familienaufstellungen

„Nichts ist entspannender als anzunehmen was nicht zu ändern ist
und nichts ist spannender das zu ändern, was möglich ist“

Jeder Mensch ist in verschiedene und oft sehr komplexe Systeme eingebunden. Diese Systeme können Familien, Freunde, das berufliche Umfeld und private sowie berufliche Themen sein.

Und da, wo es Systeme gibt, kann es auch zu Unstimmigkeiten und Missverständnissen kommen. Es „menschelt“ und in der Interaktion zwischen Individuen passieren Verletzungen – bewusst oder unbewusst –, wir erleben Dramen, Eifersucht, Liebe und Verluste.

Manchmal entstehen schmerzhafte Momente auch deshalb, weil verschiedene  Systemmitglieder verschiedene Bilder und Blickwinkel haben, die aber aktuell nicht zusammenpassen.

Als (Familien-)Aufstellung bezeichnet man ein Verfahren, bei dem Personen oder Gegenstände stellvertretend für Mitglieder eines Systems, wie z.B. die Familie, eines Klienten auf gewisse Weise „gestellt“ werden, um quasi von außen gewisse Muster innerhalb jenes Systems erkennen zu können.

Aufstellungen sind kein esoterischer Hokuspokus, sondern professionelle, langjährig erprobte Tools beim Coaching und in der Therapie. 

Was eine Aufstellung nicht kann:

Ihnen die Zukunft voraussagen a  b e r  sie kann Sie unterstützen herauszufinden wo es Sie hinzieht und was Sie wirklich möchten in Ihrem Leben.

Familienaufstellung

Wie ich arbeite

Ich betrachte eine Familienaufstellung als ein sehr starkes Instrument, um auch krankheitsverursachende Problematiken in einem System erkennen und benennen zu können. Allzu oft sind wir uns solcher Zusammenhänge nicht bewusst und sind daher nicht in der Lage, positive Veränderungen herbei zu führen.

Ganz bewusst arbeite ich bei Aufstellungen nicht mit Gruppen, denn für mich ist ein geschützter Rahmen und eine vertrauensvolle Atmosphäre extrem wichtig. So beleuchte ich in Einzelaufstellungen Ihre persönliche Konstellation mit Ihnen, analysiere den Status Quo und erarbeite Lösungsansätze mit Ihnen.

So finden wir in tiefem Vertrauen und Ruhe neue Wege.

Infos zur Familienaufstellung

Die systemische Familientherapie und die Anfänge der Aufstellungsarbeit wurde von Virginia Satir Ende der 60er Jahre entwickelt. Sie nannte ihre Art „Familienskulptur“ und arbeitet auch mit einer „Familienrekonstruktion“.

Thea Schönfelder, eine deutsche Psychiaterin entwickelte eine besondere Form dieser Familienskulptur und brachte Stellvertreter in das System ein.

Bert Hellinger machte schließlich das Familienstellen in Deutschland populär, da er vor großem Publikum Live-Aufstellungen durchführte. Aus Befragung der „Stellvertreter“ auf der Bühne heraus stellte er dar, wo das System gestört ist und repositionierte sie so, dass eine neue Ordnung entstand.

In einer Aufstellung schauen wir die systemische Konstellation des nächsten Umfeldes des Klienten genau an. Meist wird eine konkrete Fragestellung aufgestellt, Fragen, die beispielsweise die angespannte Haltung zu einem Familienmitglied klären kann, Ängste beleuchten oder eine Krankheit hinterfragen kann.

Die Mitglieder des Systems werden durch stellvertretende Personen, Spielsteine oder Bodenanker so angeordnet, wie es dem inneren Bild des Klienten entspricht. Bereits das „nach außen sichtbar machen“ kann erstaunliches auslösen.

Wir lernen in der Familie und unserem nächsten Umfeld unsere Sicht auf die Welt. Regeln und Normen und unser Denken, Handeln und Fühlen werden dadurch bestimmt.

Diese positionierten Familienmitglieder werden dann vom Therapeuten in ihrer Position verändert und beobachtet, was diese Veränderung bewirkt.

Aufgrund der beobachteten Veränderungen können heilende Lösungssätze die Veränderung vertiefen und die neue Position verstärken.

Neben der Familienaufstellung mit einer Gruppe, in der Personen als Stellvertreter einstehen und sich in die Situation einfühlen besteht auch die Methode, eine  Aufstellung mit Gegenständen wie Spielsteinen oder Bodenankern durchzuführen.

Eine Aufstellung kann viel Klarheit in Beziehungsmuster bringen, in die Automatismen zwischenmenschlicher Beziehungen, Programmierungen und Verletzungen.

Die Natur hat dem Menschen eine Zunge gegeben und zwei Ohren, damit wir doppelt so viel von andern hören, als wir selbst reden.

Epiktet